Einfache Geldmanagement-Methode

Reiche Menschen gehen gut mit ihrem Geld um.
Arme Menschen gehen schlecht mit ihrem Geld um.
[T. Harv Eker]

In der Schule habe ich nichts über „Geldwirtschaft“ gelernt, dafür aber über die Französische Revolution von 1789 bis 1799. Dies ist ein Wissen, das ich natürlich jeden Tag anwende!

Der größte Unterschied zwischen finanziellem Erfolg und Misserfolg liegt darin, wie gut wir mit unserem Geld wirtschaften können.

Eine Ausrede, warum wir mit unserem Geld nicht wirtschaften, besteht häufig darin, dass wir sagen, wir haben nicht genug Geld, um damit wirtschaften zu können. Aber meiner Meinung nach ist das Gegenteil der Fall: Wenn wir nicht genug Geld besitzen, dann müssen wir erst recht damit gut wirtschaften.

Auf dem Millionaire Mind Intensive Seminar in Berlin habe ich nun folgende Geldmanagement-Methode gelernt:

Das Wichtigste an einer guten Verwaltung unserer Finanzen besteht darin, dass wir unser Einkommen für unterschiedliche Verwendungszwecke auf verschiedene Konten bzw. Geldtöpfe verteilen.
Das Monatseinkommen (nach Steuern) wird auf sechs Töpfe aufgeteilt:

Topf 1: Finanzielles Freiheitskonto (FFK) 10%
Dieses Geld wird niemals ausgegeben.
Dieses Geld wird investiert in Aktien, Immobilien oder Metalle, um passive Einkommensströme zu schaffen. Die Gewinne aus den Aktien, Immobilien oder Metallen wird in dieses Konto wieder reinvestiert.
Erst wenn wir uns zur Ruhe setzen wollen, werden wir von den Erträgen dieses Kontos leben.

Topf 2: Langfristiges Ausgaben-Sparkonto (LASK) 10%
Gedacht für größere Anschaffungen: Auto, Motorrad, Fernseher, Couch, …
Dieses Konto wird viertel- oder halbjährlich ausgegeben.

Topf 3: Weiterbildungskonto (WK) 10%
Für Seminare, Bücher, DVD’s, CD’s, …
Dieses Konto kann monatlich ausgegeben werden.

Topf 4: Lebensunterhaltungskonto (LK) 55%
Miete, Essen & Trinken, Strom, Wasser, Gym, …
Dieses Konto kann monatlich ausgegeben werden.

Topf 5: Spaßkonto (SK) 10%
Unser Spaßkonto ist dazu gedacht, sich etwas Gutes zu tun, etwas, was wir uns normalerweise nicht leisten würden: Im Restaurant das Beste Essen, den besten Wein oder auch Champagner zu bestellen. Aber auch Konzerte, Kino, Theater, Massagen, etc. gehören dazu.
Dieses Konto kann monatlich ausgegeben werden.

Topf 6: Gebenkonto (GK) 5%
Spenden, Trinkgeld, …
Anstatt Geld zu geben können wir auch anderen Menschen helfen, indem wir unsere Zeit für einen guten Zweck investieren.
Quelle:

Das Vier-Konten-Modell

Das Vier-Konten-ModellDer Selfmade-Millionär Gert F. Lang beschreibt in seinem Buch „GELD MASTER“ eine ähnliche Methode, das Vier-Konten-Modell, d.h. er kommt mit vier Konten aus (zumindest für den Anfang), siehe Skizze.

Später können noch mehr Konten hinzukommen: Für verschiedene Geldanlagen (Festgeld, verschiedene Währungen, Aktiendepots) benötigen wir mehrere Konten. Wir haben dann bald Geld in verschiedenen Ländern und in verschiedenen Währungen.

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