Empfehlungsmarketing ist ein einfaches Konzept

Was ist Empfehlungsmarketing?

Empfehlungsmarketing ist ein einfaches Konzept, um Produkte direkt vom Hersteller zum Verbraucher zu bringen.
Das Geld, das üblicherweise bei konventionellen Vertriebsmethoden für Vertrieb und Werbung ausgegeben wird,
wird stattdessen im Empfehlungsmarketing an diejenigen ausgezahlt, die andere zum Eigenkonsum an das Produkt heranführen.

Network Marketing

Eigentlich ganz einfach. Vor der Erklärung müssen Sie eines realisieren:
Für jedes Produkt, das Sie im Laden kaufen, sei es Waschpulver für ihre Waschmaschine, die Jacke, die Sie tragen, den Kaffee, den Sie sich morgens kochen oder was auch immer, bezahlen Sie den Ladenpreis bzw. Einzelhandelspreis. Das sind 100 %. Die Frage an Sie ist, was denken Sie, wie viel von dem Einzelhandelspreis davon gehen wirklich zum Hersteller?
Das sind durchschnittlich 20 bis 40 %. Das bedeutet aber auch, dass der Hauptanteil auf dem Vertriebsweg hängenbleibt. Für Kosten, wie die Werbung und die Vertriebswege.
Die Ladenmiete muss bezahlt werden, unabhängig vom Umsatz.
Deshalb leiden viele Selbstständige auch unter den „fixen Kosten“. Das Personal bekommt auch dann seinen Lohn, wenn der Umsatz etwas geringer ausgefallen ist.

GasstationStellen Sie sich nun mal in einer Stadt drei Tankstellen vor. Die eine ist die Freie Tankstelle „Fritz Müller, die andere ist die mit der Muschel als Symbol und die dritte ist eine ganz spezielle. Diese dritte Tankstelle hat kein Gebäude, da steht nur so ’ne vollautomatische Zapfsäule rum und wenn’s regnet, werden Sie nass. Da ist auch kein Angestellter, der Sie bedient, Sie müssen selbst tanken.
Aber eine Möglichkeit, die einzigartig ist: Das Geld, das an Personalkosten, Service und Miete oder Pacht eingespart wird (und das ist ’ne ganze Menge), wird an die Personen, die diese spezielle Tankstelle weiterempfehlen, ausgeschüttet.
Wenn Sie nämlich bei dieser Tankstelle für 100 € tanken, dann bekommen Sie für jeden, dem Sie das erklären, und der daraufhin dort tankt, und auch von dem, der wiederum auf dessen Empfehlung tankt
usw. einen gewissen Betrag am Monatsende zurückerstattet. Sagen wir mal, das wären in unserem Beispiel jedes Mal 10 € pro Empfehlung.
Das heißt, wenn Sie im ersten Monat tanken und Ihrer Freundin Andrea von dieser speziellen Tankstelle erzählen und sie auch dort tankt, würden Sie 10 € zurückbekommen.

Im nächsten Monat würden Sie zum Beispiel auch Ihrem Vater Johann von der Tankstelle erzählen. Und die Andrea erzählt es ihrer Cousine Yvonne. Jetzt tanken außer Ihnen drei Personen (Andrea, Johann und Yvonne) aufgrund Ihrer Aktivität. Das bedeutet nun 30 € zurück!

Meine Frage an Sie: „Würden Sie an dieser Tankstelle tanken?“
Vermutlich Ja oder?
Können Sie sich nun vorstellen, einmal pro Monat einer Person diese Tankstelle zu empfehlen?
Vermutlich auch Ja oder?

Im zweiten Monat tanken einschließlich ihnen vier Personen. Und Sie zahlen – wie jeder – ihre 100 € für den Sprit und bekommen aber 30 € im nächsten Monat zurück (drei Personen à 10 €). Wenn
jeder eine weitere Person pro Monat empfiehlt – und der oder die tankt – sind es im dritten Monat acht Personen, im vierten Monat 16, das ist übrigens der Moment, wo der eigene Sprit bezahlt wäre und es bleibt obendrein noch was übrig!
Im fünften Monat sind es 32, im sechsten 64, im siebten 128, im achten Monat 256, im neunten 512, im zehnten 1.024, im 11. 2.048 und im zwölften Monat sage und schreibe 4.096 Personen, die dort zusätzlich tanken.
4.096 Personen, die dort an der speziellen Tankstelle tanken, obwohl Sie selbst nur wie vielen Personen die Tankstelle empfohlen haben? Richtig! Nur 12 Personen! Meine Freundin Andrea hat die Tankstelle 11 Personen empfohlen, ihre Cousine Yvonne dann in dem Beispiel 10 usw. … Das ist die Macht der Multiplikation! Und die sorgt für eine Summe, für die wir wirklich eine neue „Schublade“ öffnen müssen.

Dies nennt man in der Mathematik eine nichtlineare Entwicklung.

Aufmerksame Leser haben nun gleich zwei Haken in dem Beispiel gefunden:
Der erste ist, dass es mathematisch unmöglich ist, 12 x 10 % aus zu zahlen.

Bei den meisten Unternehmen ist es so, dass, je „tiefer“ es geht, desto weniger in Prozenten wird ausgeschüttet. Bei anderen Unternehmen wiederum gibt es eine Begrenzung in der Tiefe. Im Durchschnitt gibt es etwa 4% Provision bzw. Boni. Rechnen wir mit einem monatlichen Umsatz von 100 € pro Geschäftspartner, so ergibt sich ein Gesamtumsatz in der Gruppe von 4096 x 100 € = 409.600 € monatlich. Bei 4% Provision sind das monatlich 16.384 €.

Der zweite Haken: Es geht nicht um Sprit! Beim Treibstoff würde es wahrscheinlich nicht funktionieren, weil dort der größte Anteil Steuern sind, und nicht die Herstellungs- Transport und Marketingkosten.

Aber ich denke, Sie haben das System oder die Idee dahinter sicher verstanden. Und ich hoffe, dass es Ihnen so gut gefallen hat, dass Sie nun gerne mit mir zusammen überlegen, mit welchem Produkt es denn funktionieren könnte.

Dass Umsatz produziert werden muss, damit Unternehmen Provisionen oder Boni bezahlen können, das ist, denke ich, jedem klar. Lassen wir uns mal überlegen, welches Produkt denn nun außer Sprit für diesen Vertriebsweg geeignet sei.

Ich stellt Ihnen die Frage: Welche Eigenschaften muss ein Produkt haben, um für diesen Vertriebsweg geeignet zu sein? Denken wir zusammen nach: Natürlich muss es verbraucht werden. Plastikdosen sind dafür ungeeignet, da sie zu lange haltbar sind und sich nicht verbrauchen. Es sollten Produkte des täglichen Bedarfs sein, die jeden Tag benützt werden und sich dabei verbrauchen.

Geeignete Produktkategorien wären dabei:

Ernährung – Kosmetik & Körperpflege – Haushalt und Reinigung.

Es gibt jedoch auch noch einen dritten Haken bei dieser Geschäftsmöglichkeit:
Um obiges Einkommen mit dieser Geschäftsmöglichkeit zu erzielen ist, wie bei jedem anderem Geschäft auch, ein großes Engagement erforderlich.

Wenn Sie sich in das unten stehende Formular eintragen, können Sie sich eine Einkommensübersicht von Westeuropa herunterladen. Stand Februar 2018.

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