Meeting im Schulungszentrum Dietzenbach, die Lebensgeschichte von Maria Schleipfer

An einem Donnerstag abend waren wir, meine Frau, einige Geschäftspartner und ich auf einem Meeting der Schwarz-Organisation in Dietzenbach.

Die Top-Referentin an diesem Abend war Maria Schleipfer, Status im Geschäft: Founders Kronenbotschafter.

Sie erzählte wieder ihre Geschichte, wie sie ihr Geschäft aufgebaut hat. Sie erzählte es zum wiederholten Male, bei ihr gäbe es nichts anderes zu erzählen, deshalb erzähle sie es immer wieder. Ich selber bin auch immer wieder gerührt von ihrer Geschichte:

Als ihr Mann starb, war ihr Haus noch nicht abbezahlt und sie war nur eine Sekretärin in einem Krankenhaus.

Der Bankdirektor fragte sie, wie sie in Zukunft die Raten für ihr Haus bezahlen wolle, sie antwortete ihm: „Ich kann arbeiten!“

Damals hatte sie einen Haushalt von vier Kindern, eines davon war krank und sie musste sich um ihre kranke Mutter kümmern, und zu allem Unglück hatte sie auch noch eine Putzmittelallergie, sie bekam davon rissige Hände. Einer Direktvertriebs-Beraterin fiel dies auf und empfahl ihr den überaus hautfreundlichen Allzweckreiniger L.O.C. zu verwenden, der vom US-Unternehmen Amway vertrieben wird. 1959 in den USA gegründet, war die „American Way Association“ 1975 nach Deutschland gekommen – und mit ihr die firmeneigenen Vertriebsprodukte wie eben jener Flüssigreiniger.
Nachdem sie ein halbes Jahr Kundin war, wurde sie 1981 selbst im Alter von 41 Jahren zu einem IBO (Independent Business Owner), um 400 DM nebenher zu verdienen.
Es war ihre Mutter, die sie damals zu diesem Geschäft überredete. Es waren vier Dinge, die sie überzeugte mitzumachen:

  1. Von zu Hause aus Geld verdienen bei freier Zeiteinteilung
  2. Unbegrenzt Ausbaufähig
  3. Kein Kapitalrisiko
  4. An ihre Kinder vererbbar

Aber sie realisierte recht schnell (nachdem sie auf einem Seminar war), das sie sich damit auch eine Existenz aufbauen und damit ihr Haus behalten kann.
Nachdem sie vom Seminar zurück war, lud sie ihre Kunden zu sich nach Hause ein und zeigte ihnen, wie auch sie mit diesem Geschäft Geld verdienen können. Sie rekrutierte damals sieben Paare, strich ihre unbezahlten Überstunden im Krankenhaus zusammen (was Ärger mit ihrem Chef bedeutete), und unterstützte ihre neuen Geschäftspartner. Der Erfolg kam schnell, geradezu unmittelbar. Bereits vier Monate später konnte Maria Schleipfer durch ihre nebenberufliche Tätigkeit einen monatlichen Zusatzverdienst von sage und schreibe 2.500 DM verbuchen und erreichte so in anderthalb Monaten eine Leistungsprovision von 21% und die Diamantqualifikation in neun Monaten! Danach quittierte sie ihren Krankenhausjob.

Sie arbeitete sieben Tage die Woche, 12 bis 16 Stunden am Tag, sie war in sechs Linien aktiv und unterstütze ihre Geschäftspartner beim Geschäftsaufbau. Maria Schleipfers Geschäft wuchs mit jedem Monat weiter, stets kamen neue Berater dazu, ihre Organisation wurde größer und größer. Sie rektrutierte, sponsorte, beriet und verkaufte aus der inzwischen mehrere hundert Qualitätsprodukte umfassenden Amway-Produkt-Palette.  Im Jahr 2005 erreichte die Selfmade-Karrierefrau den Status der Amway Founders Kronenbotschafter – die damals höchste Karrierestufe bei Amway und damit Höhepunkt einer unglaublichen Erfolgsstory, der definitive Beweis für absolute Frauenpower.

Das Sortiment bei ihrem Geschäftseinstieg bestand damals aus 17  Haushaltsprodukten, die jeder Haushalt braucht.
Deshalb funktionieren Supermärkte, diese haben auch Haushaltsprodukte, die jeder braucht. Die Firmengründer von Aldi wurden damit zu Milliardären. Nur das die Filialleiter das Pech haben, keine eigenen Filialen gründen zu dürfen, dieses Privileg behielten die Albrecht-Brüder für sich und steckten das damit verdiente Geld selber ein.

Meine Inspiration, die ich vom Meeting mitgenommen habe: „Ich muss sechs Menschen finden, die mich überholen wollen!“
überaus hautfreundlicher Haushaltsreiniger versteckte, der vom US-Unternehmen Amway vertrieben wird. 1959 in den USA gegründet, war die „American Way Association“ 1975 nach Deutschland gekommen – und mit ihr die firmeneigenen Vertriebsprodukte wie eben jener Flüssigreiniger.

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3 Kommentare


  1. Es zeigt was viele ahnen, aber sich oft sich nicht zutrauen. Die Kraft steckt in einem selbst. Wenn man nur will. Hat man einmal eine Firma im Nacken, die Ihre Produkte gut macht – ist es ein leichtes dahinter zu stehen. Wer “dahintersteht” und begeistert mit kontinuierlichem und beharrlichem Fleiß an die Aufgabe geht, erreicht genau das selbe, was diese Frau erreicht hat. Das kann auf allen Gebieten angewandt werden.


  2. Die Geschichte ist nicht nur faszinierend,
    sondern auch war.
    Deshalb arbeite ich am ersten Tag des neuen Jahres auch an meinem „Plan B“.
    MfG GW

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