S-DAX: Der Nebenwerte-Index

S-DAX wird von Small-Cap-DAX abgeleitet. Der Index wurde am 21. Juni 1999 von der Deutschen Börse AG eingeführt.

Er ist der Auswahlindex für 50 kleinere Unternehmen (sogenannte Small Caps), die den M-DAX-Werten hinsichtlich Börsenumsatz und Marktkapitalisierung folgen. Die Index-Auswahl wird vierteljährlich Anfang März, Juni, September und Dezember überprüft.

Rein rechnerisch wurde der S-DAX am 30. Dezember 1987 mit einem Wert von 1.000 Punkten gestartet. Der S-DAX gehört zum „Prime Standard“. Die Unternehmen aus dem „Prime Standard“ müssen den Aktionären besonders viele Informationen liefern.

Der S-DAX basiert auf den Kursen des elektronischen Handelssystems XETRA. Seine Berechnung beginnt börsentäglich um 9:00 Uhr und endet mit den Kursen aus der XETRA-Schlussauktion, die um 17:30 Uhr startet (das gilt auch für DAX und M-DAX).

Zwischen 17:45 Uhr und 20:00 Uhr berechnet die Deutsche Börse den sogenannten L-SDAX (und L-DAX, L-MDAX etc.). Diese Late-Indices sind ein Indikator für die Wertentwicklung der deutschen Aktien nach dem offiziellen Börsenschluss um 17:30 Uhr.

Die im S-DAX notierten Unternehmen:

Air Berlin comdirect bank H&R KWS SAAT SKW Stahl-Met
alstria office REIT CTS EVENTIM Hamborner REIT MLP SMT Scharf
Amadeus Fire Delticom HAWESKO Holding MVV Energie Stroeer Media
Balda DIC ASSET Heidelberger Druckm Patrizia Immo TAKKT
Bauer Deutz HHLA Praktiker Tipp24
Bertrandt Dt. Beteiligungs Highlight Communica Prime Office REIT Tom Tailor Hldg
Biotest Vz GESCO Hornbach Holding RTL Group Vossloh
C.A.T. Oil Gfk INDUS Holding SAF Holland VTG
Centrotec Sulstain Grammer Jungheinrich Schaltbau Holding Wacker Neuson
CEWE Color Hold GrenkeLeasing Koenig & Bauer Sixt zooplus

Stand 24.8.2013

Quellen:
Morrien‘s Schlussgong
S-DAX

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