Tag der Deutschen Einheit

30 Jahre ist es mittlerweile her, dass sich die Bürger der DDR gegen ein System auflehnten, das sie ihrer Freiheit beraubte und ihnen viele Grundrechte verwehrte. Am 3. Oktober 1990 wurde schließlich wiedervereint, was zusammengehörte. In der Wahrnehmung vieler Bürger Mitteldeutschlands bewegt sich unser Land jedoch wieder auf Zustände zu, die jenen längst vergangener Zeiten mehr als ähneln.

Und will man das Bild des Klassenfeindes bemühen, den die politische Elite mit harten Bandagen bekämpfte, dann ist das heute jeder Bürger, der sich der Aufoktroyierung (1) einer gesellschaftlichen Doktrin widersetzt, die jegliche Form von Heimatliebe und Patriotismus verteufelt. Der Selbsthass, in dem sich fast alle politischen Lager suhlen, ist in der Geschichte nicht nur unseres Landes beispiellos.

Wir kämpfen dafür, dass der Wille nach Freiheit, der 1989 zum Fall der Mauer und 1990 zur dann auch formellen Wiedervereinigung führte, weiterhin Bestand hat. Für ein tatsächlich geeinigtes Vaterland, das zuvörderst seine eigenen Interessen vertritt – und in dem die Menschen frei und sicher leben können.

[Dr. Alice Weidel, AfD Fraktionsvorsitzende]

(1) Aufzwingen
Beispiel:
jemandem seine Meinung, seinen Willen, dem Staat eine Verfassung aufoktroyieren



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