Vitamin D , das Sonnenvitamin

Nährstoffe wirken anders als allopathische Medizin, sie sind keine ‘Medikamente gegen Krankheiten’, wie sie manchmal vermarktet werden, sondern nötige Bestandteile der Stoffwechselprozesse im Körper. Können alle diese körperlichen Prozesse optimal ablaufen, entsteht Gesundheit aus dem Gesamtsystem all dieser vernetzten Prozesse, die voneinander abhängig sind und stark miteinander in Wechselwirkung stehen. Sind hingegen einige dieser Prozesse aufgrund von Nährstoffmängeln gestört, entstehen Krankheiten. Da alle diese Prozesse eng ineinander greifen, sind es immer mehrere Nährstoffe, die zusammenwirken. Auch Vitamin D ist keine Ausnahme:

Vitamin D kann seine Rolle im Körper nur erfüllen, wenn auch die Versorgung mit anderen Nährstoffen gegeben ist, die stark in die Wirkung des Vitamin D eingreifen.

Alle Wirkungen des Vitamin D sind abhängig von anderen Nährstoffen. Dazu zählen:

  • Die Umwandlung des Vitamin D3 in seine wirksame Form
  • Die Aktivierung von Genen
  • Die Aktivierung von Enzymen und Proteinen
  • Gesunde Knochen und Zähne (notwendig für Kalzium-Stoffwechsel)
  • Immunsystem
  • Zellwachstum,
  • Entwicklung
  • Muskelprozesse
  • Spermienproduktion bzw. Eindringen in die weibliche Eizelle (Befruchtung)
  • Insulinregulierung

Darüber hinaus bestehen zahlreiche indirekte Wechselwirkungen, welche die Regulation des Vitamin-D-Hormons betreffen.

 Die wichtigsten Nährstoffkombinationen

In diesem Artikel sollen die wichtigsten direkten Wechselwirkungen und Nährstoffkombinationen besprochen werden, die für die Wirkung des Vitamin D und eine gute Vitamin-D-Versorgung unmittelbar wichtig sind.

 Vitamin D, Calcium und Phosphor/Phosphate

Eine der bekanntesten Funktionen des Vitamin D ist seine wichtige Rolle bei der Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm: Nur durch Vitamin D können die beiden Stoffe aus der Nahrung aufgenommen und für den Knochenaufbau und Energiestoffwechsel nutzbar gemacht werden. Vitamin D ist also wichtig für die Knochengesundheit, spielt hier aber nur die Rolle eines Vermittlers und kann keine Wirkung entfalten, wenn die Versorgung mit Calcium und Phosphor nicht gegeben ist.

Calcium sollte stets zusammen mit Magnesium eingenommen werden, um das sensible Gleichgewicht der beiden Mineralien zu wahren. Magnesium sorgt dafür, dass Calcium im Blut gelöst bleibt und sich nicht als gesundheitsgefährdender Plaque in den Gefäßen anlagert. Das Verhältnis Calcium zu Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln sollte dabei mindestens 2:1, besser noch 1:1 betragen, da die Ernährung meist sehr viel mehr Calcium als Magnesium enthält.

Vitamin D und Magnesium

Magnesium ist an allen Umwandlungsschritten beteiligt, die nötig sind, um das Vitamin D3 aus Lebensmitteln oder der Synthese mit Hilfe der Sonne in seine wirksame Form zu verwandeln.

Ohne ausreichend Magnesium kann der Körper Vitamin D also nicht verwerten, weil es in den inaktiven Formen feststeckt.

Die Gefahr ist in diesem Zusammenhang aber auch die umgekehrte, nämlich, dass die Einnahme von hochdosierten Vitamin-D-Supplementen zu leicht zu einem Magnesiummangel führen kann, wenn die Magnesium-Versorgung ohnehin schlecht ist: Je mehr Vitamin D man einnimmt, desto mehr Vitamin D wird vom Körper umgewandelt und desto mehr Magnesium wird dabei verbraucht. Dies führt in eigen Fällen zu den teilweise berichteten angeblichen „Nebenwirkungen von hohen Dosen Vitamin D“, wie Herzstolpern, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und Angstattacken. Diese Symptome sind in Wirklichkeit die Folgen eines durch das Vitamin D verursachten Magnesiummangels sind.

 Phosphor – eine Frage des Gleichgewichts

Vitamin D regelt auch die Aufnahme von Phosphor, das neben Calcium das häufigste Mineral in unserem Körper ist. Umgekehrt reguliert Phosphor auch die Umwandlung des Vitamin D zu seiner wirksamen Form   Das Verhältnis von Phosphor zu Calcium sollte möglichst höchstens 1:1 betragen, heutige Diäten enthalten aber meist einen weit höheren Phosphor-Anteil. Dies ist besonders bei übermäßigem Verzehr tierischer Produkte kritisch – hier beträgt das Verhältnis teilweise 20:1 zugunsten von Phosphor. Ebenso kritisch sind Limonaden: Ein Glas Cola enthält bis zu etwas enthält bis zu 500 mg Phosphor – also fast den gesamten Tagesbedarf

Vitamin D und Vitamin K2

Besonderes Augenmerk hat die Beziehung von Vitamin D und Vitamin K2 verdient. Das verhältnismäßig unbekannte Vitamin K spielt eine wichtige Rolle beim Transport und der Verwertung des aufgenommenen Calciums.   Während Vitamin D für die Aufnahme des Calciums verantwortlich ist, sorgt Vitamin K dafür, dass es dorthin gelangt, wo es gebraucht wird. Außerdem ist Vitamin K dafür verantwortlich, dass die durch die Vermittlung von Vitamin D und Vitamin A gebildeten Proteine aktiviert werden – ohne Vitamin K sind diese Vitamine also in vielen Aspekten wirkungslos.

Vitamin D und Vitamin A

Die Beziehung von Vitamin D und Vitamin A ist eine interessante, weil sie einen ganzheitlichen Blick auf die Wirkung von Vitaminen erfordert. Die beiden Vitamine unterstützen sich gegenseitig, sind in anderen Fällen aber auch direkte Gegenspieler. Alle nicht-kalzämischen Wirkungen von Vitamin D sind dabei indirekt von Vitamin A abhängig.  So erfordert die Aktivierung zahlreicher Gene und die Synthese wichtiger Proteine sowohl Vitamin A als auch Vitamin D in einer ausgewogenen Konzentration. Gerät dieses Verhältnis aus dem Gleichgewicht, verhalten sich die beiden Vitamine aber wie direkte Gegenspieler.  ausreichender Versorgung mit beiden Vitaminen regulieren und unterstützen sie sich gegenseitig in der Wirkung und schützen auch vor der Toxizität des jeweils anderen Vitamins.   Eine Unterversorgung mit Vitamin A führt also dazu, dass Vitamin D seine Aufgabe nicht korrekt erfüllen kann, während eine Überversorgung mit Vitamin A die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigt.

Vitamin D, Zink und Boron

Der Vitamin-D-Rezeptor, der sich in fast allen Zellen findet und für die Wirkung des Vitamin D verantwortlich ist, hat an seiner Basis zwei Zink-Moleküle. Bei einem starken Zink-Mangel kann deshalb die Vitamin-D-Funktion eingeschränkt sein, weil der Körper die entsprechenden Rezeptoren nicht bilden kann. Das Spurenelement Boron hingegen unterstützt die Funktionen des Vitamin D an der Zellwand und verschiedene Aspekte des Vitamin-D-Metabolismus. Boron scheint hier vor allem eine Rolle im Metabolismus von Mineralien zu spielen. In beiden Fällen muss ein Mangel jedoch offenbar sehr ausgeprägt sein, um merkbare Beeinträchtigungen des Vitamin-D-Stoffwechsels nach sich zu ziehen, weshalb dieser Zusammenhang kaum untersucht ist.

Die Ausführungen in diesem Artikel haben hoffentlich deutlich werden lassen, wie sensibel das Nährstoffgleichgewicht ist und wie sehr sich alle Nährstoffe beeinflussen. Zum Beispiel wenn Darmprobleme generell die Aufnahme von Nährstoffen erschweren, oder wenn starke Medikamente eingenommen werden.

Erst in den letzten 10 – 15 Jahren hat die Wissenschaft Vitamin D genauer erforschen können, weil wichtige Messungen zum Vitamin D Spiegel im Blut und Gewebe mittlerweile auch wirtschaftlich durchführbar sind. Dabei wurde eine vorher kaum für mögliche Unterversorgung festgestellt, die laut manchen Studien 85% der Bevölkerung betrifft.

Daher rührt auch die Aussage von Dr. Uwe Gröber, einem der führenden Mikronährstoffexperten in Deutschland1:

In Deutschland herrscht ein Vitamin D-Mangel in epidemieartigem Ausmaß.

Tatsächlich weisen nach Erhebungen der Nationalen Verzehrsstudie II (2008) und verschiedenen neueren Untersuchungen über 90% der über 50-jährigen einen Vitamin D Mangel auf. Bei jüngeren Menschen sind es über drei Viertel, die zu wenig des Sonnenvitamins über die Ernährung aufnehmen oder durch Sonnenlicht bilden können.

Nimmt man an, dass eine Person mit vollen Vitamin-D-Speichern in die kalte Jahreszeit geht, so reichen die Vorräte schätzungsweise bis Weihnachten. Bis zum April muss man also von einer Vitamin-D-Unterversorgung in großen Teilen der Bevölkerung ausgehen.

 Für diese Fälle hier ein Vorschlag für eine mögliche Dosierung im richtigen Verhältnis der Nährstoffe.

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